28.12.2009 13:00h

Elektrofahrzeuge brauchen Energie, Lademöglichkeiten in Hamburg -"Fehlanzeige".
Warum denn eigentlich nicht Lichtmasten zu Stromtankstellen umrüsten?

Straßenlaternen können durchaus mehr als nur eine Straße beleuchten. Ein Elektromobil oder einen Elektroroller versorgen beispielsweise.
Die Batterien unserer E-Mobile müssen nach rund vierzig bis sechzig Kilometern wieder auf- bzw. zwischengeladen werden und Strassenlaternen könnten eine kostengünstige Alternative zu teuren Ladestationen werden. Da Strassenlaternen aber noch nicht mit Ökostrom betrieben werden und um die Umwelt nicht zu belasten, wird die Menge des dort entnommenen Stromes einfach als Öko-Strom - zum Beispiel aus Solaranlagen - wieder ins Netz eingespeist, damit ist die CO2 Bilanz gleich null. "
Nur mit einem flächendeckenden Netz von Stromtankstellen haben Elektrofahrzeuge überhaupt eine Chance", sagt Michael Ohle. Ohle ist Geschäftsführer der Firma Mo-tronic GmbH in Wentorf b. Hamburg, dem Vertreiber des kultigen E-Mobils "Biro ÖPS". Bislang nutzen unsere Kunden die Steckdosen von Restaurants, Tankstellen oder in ihrer eigenen Wohnung/Haus - doch das ist oft sehr umständlich, und man kann sich bisher nicht darauf verlassen einen Stromanschluss zu finden, wenn die Batterie gerade mal leer ist.
Im Nahverkehr und insbesondere im innerstädtischen Bereich sind E-Mobile, Elektroroller bzw. Elektrofahrräder die optimale Lösung zur Senkung von CO2 und Feinstaub, glaubt Ohle". Bei der Höchstgeschwindigkeit von ca. 45 Kilometer pro Stunde geben Elektrofahrzeuge nur ein leises Surren von sich. Im Gegensatz dazu gelten benzinbetriebene Motorroller von heute als Abgas- und Lärmproduzenten par excellence: "Ein kleiner Roller mit einem billigen Zweitaktmotor bläst bis zu fünfhundert Mal so viele Schadstoffe in die Luft wie ein einziges Auto. Den Kritikern von E-Fahrzeugen entgegnet Ohle daher auch entsprechend: "Bei herkömmlichen Elektroautos mag die Energieeffizienz heute noch schlecht sein" , aber unsere Elektroleichtmobile sind über jede Kritik erhaben". Wenn man Neues einführen wolle, habe man immer mit Widerständen zu kämpfen, fügt er hinzu.
Andere europäische Großstädte scheinen bei diesem Thema bereits wesentlich weiter zu sein als Hamburg. In Paris etwa gibt es rund dreihundert öffentliche Stromladesäulen, in London noch weitaus mehr.

04.12.2009 15.00h

Eine Vision oder bald Wirklichkeit?

Stellen Sie sich an eine beliebigen Bushaltestelle. Zählen Sie die Anzahl der Wartenden. Zählen Sie die Anzahl der leeren Sitzplätze in den vorbeifahrenden Autos. Im Durchschnitt wird ein Vielfaches der erforderlichen leeren Autositze vorbeigefahren sein, bevor der Bus kommt.

Die Ausgangslage:

Bei ständig wachsendem Verkehrsaufkommen und der damit verbundenen CO2 Belastung unserer Umwelt, müssen sich Lösungsvorschläge für Mobilität stark an den bereits vorhandenen Ressourcen orientieren, denn diese sind in großen Überfluss vorhanden.Bevor Sie dieses Konzept nun für eine Fiktion halten, verraten wir Ihnen lieber gleich was gemeint ist.

„Privat genutzte Autos“

Ihre effektive Ausnutzung liegt irgendwo so zwischen 20% und 40%. Das liegt daran, dass in den meisten Autos nach wie vor viel mehr Sitze als Menschen vorhanden sind.Die bisherigen Nutzer von öffentlichen Verkehrsmittel fahren nicht unbedingt freiwillig in teilweise überfüllten, verschmutzten Regionalzügen und Bussen und es gibt nach wie vor viele Autofahrer die durch die Gegend fahren müssen, sei es aus beruflichem Anlass, oder weil Sie diese öffentlichen Verkehrsmittel aus oben erwähnten Gründen meiden. Das Konzept der Mitfahrgelegenheit ist sicherlich nicht neu, heute bieten sich jedoch ganz andere technisch realisierbare und komfortablere Lösungen als in der Vergangenheit an.

Szenario:

Sie fahren - wie jeden Morgen - von Wentorf nach Hamburg ins Büro. Sie steigen wie immer in Ihr Auto. Das neue „interaktive“ Navigationsterminal meldet sich. Sie bestätigen, dass Sie zu Ihren Arbeitsplatz nach Hamburg fahren und heute bereit sind maximal 2 Personen mitzunehmen. Wenn es mal etwas anderes wäre, dann könnten Sie jetzt das Fahrziel und Ihre Bereitschaft oder Nichtbereitschaft Personen mitzunehmen dem Bordcomputer mitteilen.

Sie starten, und der Bordcomputer setzt via GSM seine Meldung an die HGG Zentrale ab: "Position..., Fahrziel..., 2 Mitfahrer möglich, Nichtraucher, nur 2 Stops zum Ein- und Aussteigen, mit oder ohne Umweg".

In diesem Moment wählt sich ein Kunde aus Hamburg-Bergedorf - das liegt ganz zufällig auf Ihrem Weg - mittels seines Multifunktionshandys bei der HGG Zentrale an. Auf dem Display sind seine drei am häufigsten gewählten Fahrziele gespeichert. Heute muss er dringend in die Hamburger Innenstadt. Das Ziel wird ausgewählt, und an die HGG Zentrale übermittelt. Die Antwort kommt nahezu sofort. Drei Namen - alle mit Fahrtrichtung Hamburg -erscheinen auf den Bildschirm und werden über das Display angezeigt, unter diesen steht natürlich auch der Ihre...und als Zusatzinformation "grauer Mercedes RZ-HG-111“ Fahrtrichtung Hamburg Altona, Abholung in ca. acht Minuten möglich". Der Mitfahrer bestätigt nunmehr ihren Namen und die Wegstrecke.

Inzwischen fahren Sie gerade aus der Parklücke. Der Bordcomputer meldet, dass an der B-5 in Bergedorf Herr XYmit Ziel Hamburg Innenstadt auf Sie wartet. Sie bestätigen die Mitnahme mittels Knopfdruck und Ihr interaktives Navigationsterminal berechnet nunmehr die Route zum Mitfahrer, die Gesamtroute und die beim Mitfahrer abzurechnenden Kilometer.

Schon früher haben Sie ab und zu Anhalter mitgenommen, aber damals wußte man ja nie, wer da so am Straßenrand stand und wohin er wollte. In diesem Szenario läuft nun alles über ein interaktives Bordterminal. Die möglichen Mitfahrer sind bekannt und deren Daten in der HGG Zentrale gespeichert - sie wissen also immer, wer mit Ihnen fährt. Der festgelegte Kilometer-Fahrpreis wird automatisch beim Mitfahrer z. B. via Paypal oder Kreditkarte abgerechnet und ihrem Konto gutgeschrieben - abzüglich einer geringen Gebühr für die HGG Zentrale natürlich.

Dazu kommt ab einer bestimmten Anzahl von Mitfahrern - soweit die Politik da mitspielt - das Privileg, besondere Fahrspuren zu benutzen. Früher waren diese Spuren für Busse und Taxis reserviert. Doch wer sich intensiv am HGG System beteiligt und mit mehr als 2 Personen fährt, der darf auch diese Spuren benutzen.

Natürlich wird nicht jeder Autofahrer bei diesem System mitmachen, doch es sollten schon 20 Prozent mitmachender Autofahrer genügen. Es geht hier um ein riesiges Angebot an Transportmöglichkeiten.

Was uns noch fehlt... sind Partner aus Industrie, EDV und Logistik.

In diesem Sinne - join Hamburg goes green!


25.11.2009 16:00h

MESSE "DU UND DEINE WELT"

Zunächst einmal herzlichen Dank an die Firma OrangeBikeConcept GmbH. Sie hat uns für die Messe drei BikeBoards zur Verfügung gestellt und damit kräftig dazu beigetragen unseren Stand mit E-Interessierten und -Infizierten zu bevölkern. 9 Tage waren eine lange und anstrengende Zeit. Nach einigen hundert Probefahrten, sowohl mit dem Biro als auch mit den BikeBoards kommen wir zu dem Ergebnis - E-Mobilität steckt an. Von anfänglicher Skepsis über die zu geringe Größe des Biro Öps war nach der Probefahrt nichts mehr zu spüren. Sogar unsere Standnachbarn von der CDU und dem HVV nutzten unsere Mobile zu ausgiebigen Test- und Werbefahrten.


29.10.2009 10:30h

ELEKTROMOBILITÄT UND AUFLADEMÖGLICHKEITEN in Hamburg ?

Die großen Versprechungen der Industrie. Leider sind sie bisher ohne sichtbarem Ergebnis.

Ein Anruf beim ADAC in Hamburg: Bisher können wir noch keine Auflademöglichkeiten bieten, teilte uns der zuständige Mitarbeiter des ADAC, Herr Schäfer freundlich mit. Geplant sind sie aber, und eine Ortsbegehung sei auch schon angekündigt. Allerdings müssen wir uns noch bis 2010 gedulden".

Für die von uns geplante "Sternfahrt" durch Hamburg bot uns Herr Schäfer jedoch sofort unkonventionelle Hilfe an (Lademöglichkeiten) - Unser Dank an den ADAC hierfür! Über den genauen Termin der "Rund um die Alster Tour" informieren wir sie hier rechtzeitig.


29.10.2009 10:15h

Soeben erhielten wir die Bestätigung für die Messe "Du und Deine Welt" in Hamburg vom 14. - 22.11.2009. Sie finden uns in Halle 5 Stand: B5.830.


28.10.2009 16:20h

Wir haben noch einen Stand auf der Hamburger Messe Du und Deine Welt (14. - 22.11.2009) ergattern können. Diese Gelegenheit wollen wir nunmehr nutzen den Biro Öps offiziell vorzustellen. Sobald wir die endgültige Standplatznummer von der Messeleitung erhalten haben werden wir diese hier veröffentlichen. Alle, die sich bisher als Interessenten eingetragen haben erhalten eine persönliche Einladung. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch!!


22.09.2009 14:30h

Es kommt richtig Schwung in unsere Aktion. Um das Projekt "E-MOBILITÄT FÜR JEDERMANN" in Hamburg mit allen seinen infrastrukturellen Komponenten zeitnah umzusetzen, verstärken wir unser Team.

Die Feld- und Langzeitversuche mit unserem Biro Öps wurden erfolgreich abgeschlossen, Ausfälle sind bisher keine zu verzeichnen und unsere Testfahrer lächeln immer noch!

Enttäuscht sind wir über die schleppende Reaktion der Politiker. Die exklusive Ausweisung von Parkplätzen für e-Mobile ist elementare Voraussetzung für die Akzeptanz unseres Vorhabens. Wir gehen davon aus, das die hohen Herren so mit ihren Koalitionsgesprächen beschäftigt sind, das sie nicht einmal Zeit gefunden haben unsere e-mails zu beantworten. Schade! Wir bleiben dran.

Der BUND teilte uns per e-mail mit, dass e-Mobiltät für sie keine Lösung zur Reduktion von CO2 darstelle - nun denn - zurück zu den Pferdefuhrwerken, obwohl die vorgespannten Pferde ja auch CO2 produzieren und dann auch noch erheblichen Parkraum benötigen. Im Übrigen hat man wohl übersehen, dass wir unseren Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien beziehen.

Unsere Sponsoren und Werbepartner machen Druck und wir kommen vor lauter Anfragen nicht in den Schlaf, also bis bald...

Euer Michael Ohle

 

 
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